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Kast Dichte Bauwerke GmbH
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Arbeitsfuge (Ortbeton)

Die am häufigsten eingesetzte Abdichtung ist die Arbeitsfuge.
Hier unterscheiden wir 3 Arten von Abdichtungsmethoden:

1. Sperrdichtung
Mittels eines Fugenbleches wird der Weg des Wassers so lange verlängert, bis eine Durchdringung der Wand nicht mehr möglich ist. Bei drückendem Wasser hält dieses einem Wasserdruck von über 7 bar stand (ohne Aufkantung, Betondeckung von 3 cm im Solenbereich). Dies entspricht einer Wassersäule von 70 Metern. Hier achten wir besonders auf die Qualität der Materials, denn nur wenige Bleche halten diesem Druck stand und sollten auch resistent gegen sämtliche organischen Stoffe sein, dass sie auch im Trinkwasserbereich eingesetzt werden können.
2. Injektionsabdichtung
Bei der Injektionsabdichtung unterscheiden wir mehrere Kategorien.
Zwei Beispiele:
- Einkanalsystem: bei eindringendem Wasser ist nur eine einfache Verpressung möglich.
- Mehrkanalsystem: ist bis zu dreimal verpressbar, bietet daher dreifachen Schutz.
Ansonsten sind wir bei beiden Systemen gezielt vor Ort und können Schwachstellen, die
durch Betonschwund zwischen zwei angesetzten Bauteilen entstehen, durch Verpressen
beheben.
3. Quelldichtung
Ein selbstinjezierendes System mit dem Ziel die Schwachpunkte mit einem Material abzudichten, welches die entstandenden Hohlräume durch Aufquillen versiegelt und schließt. Hier achten wir darauf, dass wenn möglich ein Bentonquellband eingesetzt wird. Dieses hat die Eigenschaft nach dem Quellvorgang nicht wieder nachzulassen. Der Quellvorgang beginnt erst nach mehreren Stunden, sodass es kein vorzeitiges Aufgehen des Bandes geben kann.
Mit dem Anbringen des Condoma-Quellbandes, welches eine Schutzfolie besitzt, wird der Quellvorgang erheblich verlangsamt und dadurch witterungsunabhängiger.

Voll- und Dreischichtwandabdichtung

Bei der Produktion von Hohlwänden wird Beton mit wasserundurchlässigen Eigenschaften verwendet. Die eigentlichen Schwachpunkte der Konstruktion sind die Fugen. Bei dem von uns eingesetzten System, welches auf Betonitbasis beruht, ist die Abdichtungsebene die Außenfläche der Wand. Dieses System ist witterungsunabhängig und sehr einfach zu montieren:
1. Alle Fugen müssen flächig mit einem Betonspachtel geschlossen werden.
2. Die Bentoseal-Spachtelmasse wird auf einer Breite von 25 cm, die Innenecken mittels Bentoseal als Hohlkehle, aufgetragen.
3. Zum Schutz gegen mechanische Beschädigung wird ein Schutzblech über die Swelltite Streifen mit Nageldübeln befestigt.